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Einsatz "B3 - Großbrand Küchenbrand"

Einsatznummer
005/2026
Einsatztitel
B3 - Großbrand Küchenbrand
Alarmierung
am 04.05.2026 um 14:45 Uhr
Einsatzende
am 04.05.2026 um 22:30 Uhr
Einsatzort
Dennjächt
Beschreibung des Einsatzes

Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Unterreichenbach, gegen 14:45 Uhr, zu einem gemeldeten Küchen- und Dachstuhlbrand in Dennjächt alarmiert.

 

Zusammen mit uns wurde auch die Feuerwehr Schömberg, als Überlandhilfe, sowie unser Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert.

Auf Anfahrt konnte schon eine deutliche Rauchsäule erkannt werden.


Das erste Löschfahrzeug sah beim Eintreffen offene Flammen aus dem Küchenfenster im Dachgeschoss schlagen, konnte sich  aber sofort versichern, dass keine Personen mehr im Gebäude waren. Daraufhin wurde der erste Innenangriff vorbereitet.

Zeitgleich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, das Dach über dem Brandherd geöffnet und die Löschmaßnahmen aus dem Korb mit einem B-Rohr unterstützt.

Als der erste Trupp am Brandherd angekommen war und die  Löschmaßnahmen eingeleitet hatte, wurde am Gebäudeeingang zusätzlich noch eine Überdruckbelüftung eingerichtet, um eine bessere Sicht zu ermöglichen.

 

Im folgenden Verlauf wurde mehrere Kräfte nachalarmiert:
-Die Drohnengruppe aus Bieselsberg, um sich einen besseren Überblick, in Hinsicht der Brandausdehnung im Dachbereich zu schaffen.
-Der DRK-Ortsverband, um die medizinische Erstversorgung unserer Einsatzkräfte zu gewährleisten.
-Die Zentrale Schlauch- und Atemschutzwerkstatt des LK Calws
-Der Fachberater Presse des LK Calws


Es wurden auch noch weitere Kräfte hinzugezogen, um die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft, der eingebundenen Wehren aufrechtzuerhalten.

 

Nachdem die Lage stabil war und alle sichtbaren Brandnester abgelöscht waren, konnte die Brandwohnung und der Rest des Gebäudes erstmals vollständig begangen werden.
Dabei zeigte sich, dass in der Brandwohnung die Decke und damit auch der Dachstuhl, auf voller Länge des Stockwerks stark vom Brand betroffen war.

Da weitere Glutnester unter der Decke nicht ausgeschlossen werden konnten, musste diese großflächig, von Innen geöffnet werden.
Das wurde von insgesamt acht Trupps unter teils schwerem, teils leichtem Atemschutz durchgeführt.

Zu dieser Zeit konnten auch die unteren Stockwerke begangen werden. Hier wurde außer einem Wasserschaden, durch die Löschmaßnahmen, keine weiteren Schäden durch den Brand festgestellt werden.


Durch das Setzen eines Rauchschutzvorhangs gleich zu Beginn unserer Maßnahmen war das Haus, mit Ausnahme der Brandwohnung, komplett rauchfrei geblieben.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das geöffnete Dach mit Hilfe einer schnell verfügbare Dachdecker-Firma wieder behelfsmäßig geschlossen.

 

Danach wurden über mehrere Stunden noch weitere Begehungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine Glutnester übersehen wurden.

 

Wir waren in der Spitze mit 12 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften vor Ort.
Einsatzende war gegen 22:30 Uhr.

 

Die Feuerwehr Unterreichenbach bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit.

 

Einsatzleiter:

S. Fenchel

 

Fahrzeugaufgebot:

LF 10, HLF 10, KEF 1/72, KEF 2/72, Feuerwehr Schömberg mit VRW/ELW, LF 20, DL(A)K 23/12, HLF 20 sowie Drohnengruppe und Hygienekomponente, Kreisbrandmeister, Fachberater Presse, Zentralwerkstatt, Polizei, Rettungsdienst

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